Unternehmer
13.02.2019

Fit für weiteres Wachstum

Wie geht es den mittelständischen Unternehmen in Deutschland und wie schätzen sie ihre Perspektiven ein? Welche Chancen sehen sie aktuell, welche Risiken bereiten ihnen größere Sorgen? Die jährlich erscheinende Studie „Diagnose Mittelstand“ gibt einen umfassenden Überblick mit zahlreichen Daten, Fakten und Markttrends.

D ie gute Nachricht: Die positiven Tendenzen überwiegen. Umsatz, Effizienz und Eigenkapitalausstattung sind abermals gestiegen. Das zeigt der S-Mittelstands-Fitnessindex, der auf einer Auswertung des Branchenwissens der Sparkassen basiert. Er ist ein aussagekräftiger Gradmesser, denn drei Viertel aller Unternehmen in Deutschland haben Geschäftsbeziehungen zur Sparkassen-Finanzgruppe. Im Mittelpunkt der Studie stehen zudem die globalen Herausforderungen. Auch da zeichnet die „Diagnose Mittelstand“ ein klares Bild: Ein Großteil der Unternehmen fürchtet geopolitische Spannungen und negative Auswirkungen aufs eigene Geschäft.

Fit für weiteres Wachstum

Wie geht es den mittelständischen Unternehmen in Deutschland und wie schätzen sie ihre Perspektiven ein? Welche Chancen sehen sie aktuell, welche Risiken bereiten ihnen größere Sorgen? Die jährlich erscheinende Studie „Diagnose Mittelstand“ gibt einen umfassenden Überblick mit zahlreichen Daten, Fakten und Markttrends.

D ie gute Nachricht: Die positiven Tendenzen überwiegen. Umsatz, Effizienz und Eigenkapitalausstattung sind abermals gestiegen. Das zeigt der S-Mittelstands-Fitnessindex, der auf einer Auswertung des Branchenwissens der Sparkassen basiert. Er ist ein aussagekräftiger Gradmesser, denn drei Viertel aller Unternehmen in Deutschland haben Geschäftsbeziehungen zur Sparkassen-Finanzgruppe. Im Mittelpunkt der Studie stehen zudem die globalen Herausforderungen. Auch da zeichnet die „Diagnose Mittelstand“ ein klares Bild: Ein Großteil der Unternehmen fürchtet geopolitische Spannungen und negative Auswirkungen aufs eigene Geschäft.

Dynamisch und optimistisch für die Zukunft

Der S-Mittelstands-Fitnessindex hat den Höchststand vom Vorjahr sogar noch einmal übertroffen. Das heißt: Der Aufschwung setzt sich weiter fort und verteilt sich auf alle Wirtschaftszweige, wobei die Digitalbranche die stärksten Zuwächse verzeichnet. Die Umsätze haben ebenso kräftig zugelegt wie die Gewinne. Die Betriebe konnten dabei dank der steigenden Produktivität ihrer Mitarbeiter sogar höhere Personalaufwendungen verkraften und kontinuierlich neue Beschäftigte einstellen. Auch die hohen Investitionen ins Anlagevermögen zeigen, dass der Mittelstand zuversichtlich in die Zukunft blickt.

Dynamisch und optimistisch für die Zukunft

Der S-Mittelstands-Fitnessindex hat den Höchststand vom Vorjahr sogar noch einmal übertroffen. Das heißt: Der Aufschwung setzt sich weiter fort und verteilt sich auf alle Wirtschaftszweige, wobei die Digitalbranche die stärksten Zuwächse verzeichnet. Die Umsätze haben ebenso kräftig zugelegt wie die Gewinne. Die Betriebe konnten dabei dank der steigenden Produktivität ihrer Mitarbeiter sogar höhere Personalaufwendungen verkraften und kontinuierlich neue Beschäftigte einstellen. Auch die hohen Investitionen ins Anlagevermögen zeigen, dass der Mittelstand zuversichtlich in die Zukunft blickt.

Kredite begleiten das Wachstum

Trotz weiter zunehmender Eigenkapitalausstattung nutzen die Unternehmen vor allem den klassischen Bankkredit zur Finanzierung ihrer Investitionen. Dank der niedrigen Zinsen wird dadurch auch die Ertragslage nicht spürbar belastet. Um sich das aktuelle Zinsniveau zu sichern, nutzt eine große Mehrheit fest verzinste Kredite und langfristige Laufzeiten von mehr als fünf Jahren. Auch eine mögliche Zinswende durch die Europäische Zentralbank (EZB) sehen die Betriebe relativ gelassen. Rund 40 Prozent setzen auf weiter günstige Finanzierungsbedingungen.

Kredite begleiten das Wachstum

Trotz weiter zunehmender Eigenkapitalausstattung nutzen die Unternehmen vor allem den klassischen Bankkredit zur Finanzierung ihrer Investitionen. Dank der niedrigen Zinsen wird dadurch auch die Ertragslage nicht spürbar belastet. Um sich das aktuelle Zinsniveau zu sichern, nutzt eine große Mehrheit fest verzinste Kredite und langfristige Laufzeiten von mehr als fünf Jahren. Auch eine mögliche Zinswende durch die Europäische Zentralbank (EZB) sehen die Betriebe relativ gelassen. Rund 40 Prozent setzen auf weiter günstige Finanzierungsbedingungen.

Sorgen um die weltpolitischen Spannungen

Mehr als die Hälfte der mittelständischen Kunden deutscher Sparkassen sieht in einer Verschärfung des Handelskriegs mit den USA eine Gefahr für die weltwirtschaftliche Entwicklung. Ein Großteil dieser Firmen fürchtet infolge der US-Handelspolitik sogar Absatzeinbrüche. Als weitere globale Risiken werden steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie geopolitische Spannungen und Kriege genannt. Größere Sorgen bereiten den Unternehmen zudem der Brexit und Sanktionen gegen Russland.

Sorgen um die weltpolitischen Spannungen

Mehr als die Hälfte der mittelständischen Kunden deutscher Sparkassen sieht in einer Verschärfung des Handelskriegs mit den USA eine Gefahr für die weltwirtschaftliche Entwicklung. Ein Großteil dieser Firmen fürchtet infolge der US-Handelspolitik sogar Absatzeinbrüche. Als weitere globale Risiken werden steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie geopolitische Spannungen und Kriege genannt. Größere Sorgen bereiten den Unternehmen zudem der Brexit und Sanktionen gegen Russland.

Viele Gründe für Zuversicht

Vorwiegend gute Nachrichten verkündet die Studie mit den Ergebnissen einer Sparkassen-Expertenumfrage vom August/September 2018:

  • Demnach konnte fast jeder zweite Mittelständler seine Geschäftslage in den letzten zwölf Monaten verbessern.
  • Zudem rechneten die Experten der Sparkassen damit, dass eine große Mehrzahl ihrer Kunden dieses hohe Niveau auch in den nächsten zwölf Monaten nach dem Zeitpunkt der Umfrage halten kann.
Auch manche globalen Rahmenbedingungen geben der Umfrage zufolge Anlass zu Optimismus. Dazu gehört die Erwartung weiterhin günstiger Finanzierungsbedingungen. Darüber hinaus erwarten viele mittelständische Firmen von einem Aufschwung in China und anderen Schwellenländern wie Indien positive Impulse.

Die größten Chancen und Risiken für die zukünftige Entwicklung der Unternehmen

CHANCEN:

  • Zugang zu Finanzierungsmitteln (92,4 %)
  • Investitionsmöglichkeiten (91,5 %)
  • Niedrige Kosten der Finanzierung (90,3 %)


RISIKEN:

  • Fachkräftemangel (98,4 %)
  • Politische Rahmenbedingungen (91,3 %)
  • Unternehmensnachfolge (83,9 %)
Quelle: Diagnose Mittelstand Winter 2018

Viele Gründe für Zuversicht

Vorwiegend gute Nachrichten verkündet die Studie mit den Ergebnissen einer Sparkassen-Expertenumfrage vom August/September 2018:

  • Demnach konnte fast jeder zweite Mittelständler seine Geschäftslage in den letzten zwölf Monaten verbessern.
  • Zudem rechneten die Experten der Sparkassen damit, dass eine große Mehrzahl ihrer Kunden dieses hohe Niveau auch in den nächsten zwölf Monaten nach dem Zeitpunkt der Umfrage halten kann.
Auch manche globalen Rahmenbedingungen geben der Umfrage zufolge Anlass zu Optimismus. Dazu gehört die Erwartung weiterhin günstiger Finanzierungsbedingungen. Darüber hinaus erwarten viele mittelständische Firmen von einem Aufschwung in China und anderen Schwellenländern wie Indien positive Impulse.

Die größten Chancen und Risiken für die zukünftige Entwicklung der Unternehmen

CHANCEN:

  • Zugang zu Finanzierungsmitteln (92,4 %)
  • Investitionsmöglichkeiten (91,5 %)
  • Niedrige Kosten der Finanzierung
    (90,3 %)


RISIKEN:

  • Fachkräftemangel (98,4 %)
  • Politische Rahmenbedingungen (91,3 %)
  • Unternehmensnachfolge (83,9 %)
Quelle: Diagnose Mittelstand Winter 2018

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